100 Punkte – Massimo Botturo in der Osteria Francescana

Ich hatte Lange nicht mehr ein perfektes Essen erlebt, da muss schon alles stimmen wie bei einer großen Oper, die perfekte Inszenierung.  Im Sommer entstand dann der Plan anlässlich meines Geburtstages bei Massimo Bottura zu reservieren. Das ist für mich die ganz große Bühne, angefangen vom Understatement vor der Eingangstür bis zur Kunstsammlung dahinter. Für mich ist das derzeit die Nr. 1. auf der Welt. Auf die Frage , wie denn die Säure in den Gurkensud kommt, den wir bei einem Gericht hatten, kam die Antwort: 26 Zutaten, eine Woche eingelegt. “Simple as that” würde ich da mal sagen. Zum Dessert durften wir dann  in die Küche.

Massimo Bottura, der großer Kunstfan ist, hatte sich von Picassso inspirieren lassen. Beeindruckend! Hingehen! mehr sag ich nicht…

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Von Winning – 7 Uhr Dienstantritt

Wie kommt eigentlich der Geschmack in die Flasche? Wie entsteht ein großer Wein? Auf in die Pfalz zum Weingut von Winning hieß es Mitte September um diesen Fragen auf den Grund zu gehen.

Danke an Florentine für das organisieren, an Joachim und Kurt, ich hoffe ich stand nicht zu sehr im Weg rum und last but not least an Stephan, mir hat der Tag bei Euch  sehr viel Spaß gemacht!

Pünklich um 7 Uhr war Dienstantritt vor dem Weingut und dann ging es mit der Lesemannschaft gleich in die Weinberge.

Joachim Jaillet (ganz rechts)

Joachim Jaillet (ganz rechts)

IMG_1802 IMG_1739Wenn alle so lahm wären wie ich bei der Weinlese, würde das Monate dauern.

Nach einer Stärkung am Mittag durfte ich dann in  den Weinkeller.  Nachdem ich den Wasserschlauch im Griff hatte (sorry Kurt, das war kein Attentat), habe ich mich bei der Traubenanlieferung nützlich gemacht.

IMG_1776Nach dem Pressen der Beeren kommt der Most erst einmal für ein paar Stunden in Absetztanks,  bevor es dann mit Schwerkraft eine Etage tiefer zum Vergären geht.

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Kellermeister Kurt Rathgeber

Kellermeister Kurt Rathgeber

absolute Sauberkeit ist super wichtig im Weinkeller

absolute Sauberkeit ist super wichtig im Weinkeller

Stephan Attmann

Stephan Attmann

Hat es mich jetzt doch ins Burgund verschlagen angesichts all der Fässer? Nein, ich bin immer noch in der Pfalz!  Denn so bedacht und behutsam arbeiten in Burgund nicht viele Winzer. Weder im Weingut, noch im Keller.

Meine Lieblingslage ist der Pechstein, gefolgt von Kirchenstück (immer eine sichere  Bank), Ungeheuer und Kalkofen. Wer es floraler mag, wird mit dem Grainhübel glücklich. Die Weine gibt es u.a. direkt ab Weingut oder bei der Weinhalle in Nürnberg.  Und wenn es nichts mehr gibt – freut Euch einfach auf  den 2015er!

Hier schon mal eine Kostprobe:

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Barolo! …Intelligent Traditionalism

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Traveling to Italy without going to the Piemonte is for a wine lover like traveling to the Bahamas without going to the Beach.

This time we had only 4 days in the Barolo area. Harvest season for the 2015 Nebbiolo has just begun. We visited Vietti, Bartalo Mascarello, Aldo Conterno and Roberto Voerzio.  All of them have different ways, but the aim is for everyone of this great wineries the same: to make the best Barolo.

We startet with Vietti, where Elenea Currado told us about their different Crus. For Barolo Starters their Castiglione 2009 is a very good wine to unterstand why Barolo is the King of Wines.

Nowadays  most of the talk is over about Tradionalists and Modernists: When it makes sense to use a Barrique for some time during the winemaking process, most of the good wineries will use it.  As Giacomo Conterno, one of the owners of Winery Aldo Conterno said it during our visit: The visitor he likes most is the real wine lover and not the people who want to talk about “Wine Religion”.  Try his Romirasco 2010.

Botti’s are not a sort of Religion in the Barolo area anymore. First it is very important to  have a good year and to do an exellent job in the vineyard, to grow and select the best grapes. At Roberto Voerzio they have only 0,5 Kilo per Vine after all selection processes.

And THEN you can make decisions how to handle the grapes in the cellar. Maria Theresa from Bartolo Mascarello describes in TONG Magazin No 16 (Nebbiolo) her way of making great Barolo from plating until work in the cellar without Barriques, very intersting.
I like the 2008er very much.

Next time we will visit Sandrone, Giacomo Conterno and Gaja, stay tuned.

A big Thank you to Bartolo Mascarello, Elenea Currado (Vietti), Myriam Voerzio (Roberto Voerzio) and Giacomo Conterno (Aldo Conterno)

And here useful informations for the area:

SHOPPING
Fashion in Alba and Turino
Most Vines are sold in Germany by http://www.gute-weine.de/italien/piemont.html

WHERE TO STAY

http://www.corte-di-lequio.de/ (im Süden, Traumhaft aber etwas zu fahren)

http://www.cortegondina.it/de/ (in La Morra)

WHERE TO EAT

am besten die kleinen Restaurants nutzen und auf Sterne verzichten

WHERE TO DRINK

die beste Barolo Auswahl  und einen der größten Weinkeller der Welt gibt es hier:

http://www.laciaudeltornavento.it/itaIMG_1700

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ViettiElena Currado (Vietti)Elena Currado (Vietti)

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Bartolo MascarelloIMG_1557 IMG_1553

Aldo ConternoIMG_1627 IMG_1625 IMG_1621

Giacomo Conterno (Aldo Conterno)

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Roberto VoerzioMyriam VoerzioMyriam Voerzio

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Ristorante “La Ciau del Tornavento” in Treiso (one of the best Wine Cellars worldwide with 60000 bottles)
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